Adaptive Präferenzen

March 1, 2014

Rainer Hank berichtet hier über Carl Christian von Weizsäckers Konzept der adaptiven Präferenzen (Symposion anläßlich Bertram Schefolds 70. Geburtstag). Prof. Weizsäckers Vortragsmanuskript gibt’s hier.

Menschen, die nicht schon als Ökonomen auf die Welt gekommen sind, fanden dieses Konzept der starren Präferenzen immer schon wunderlich und wenig plausibel. Der Alltagserfahrung viel näher kommt der Verdacht, dass Präferenzen sich ändern je nach Umgebung, in der wir gerade leben, oder nach der Rolle, die wir gerade spielen. Präferenzen befinden sich im Wettstreit nicht nur inter-, sondern auch innersubjektiv:  Der Gelegenheitsraucher sucht langfristig Gesundheit und kurzfristig Genuss und leidet durch diesen inneren Widerspruch ständig an sich selbst. Kognitive Dissonanzen pflegt man solche Widersprüche vornehm zu nennen.

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